Pressemitteilung

Millionen für die Qualifizierung von Flüchtlingen in Deutschland: 30 zusätzliche Plätze zur Qualifizierung für Flüchtlinge in Hanau

 • „Start in den Beruf“ für Flüchtlinge startet bei Evonik in Hanau
• Zehn Teilnehmer bereiten sich sechs Monate lang auf eine Ausbildung vor

 

Evonik erweitert und verstetigt sein Engagement für Flüchtlinge. An seinem Standort in Hanau schafft das Unternehmen erneut zusätzliche Plätze bei „Start in den Beruf“. Bis 2019 werden hier jährlich zehn Flüchtlinge zusätzlich an der Qualifizierungsmaßnahme teilnehmen, die von den Sozialpartnern der chemischen Industrie ins Leben gerufen wurde.

„Start in den Beruf“ fördert Jugendliche, die bisher noch keine Lehrstelle gefunden haben und denen die Voraussetzungen für die erfolgreiche Aufnahme einer Berufsausbildung noch fehlen. Evonik wird - finanziert über die Evonik Stiftung - für drei Jahre insgesamt 40 zusätzliche Plätze pro Jahr anbieten, davon 20 speziell für Flüchtlinge an den Standorten Hanau und Marl. Insgesamt werden damit 120 zusätzliche Plätze geschaffen.

Die Teilnehmer lernen über mehrere Monate vor allem naturwissenschaftlich-technische Berufe kennen und können eigene praktische Erfahrungen sammeln. Am 1. März starteten die ersten zehn Neuankömmlinge das Qualifizierungsprogramm in Hanau. Unter ihnen ist auch Lemlem, die 2015 aus Eritrea nach Deutschland kam. Sie freut sich über diese Chance: „Ich habe in meiner Heimat Biologie studiert und möchte wieder in diesem Bereich arbeiten.“ Programmteilnehmer Mussie möchte gerne Industriemechaniker werden. „In meinem Heimatland habe ich schon Praktika in diesem Bereich gemacht.“

 

„Ein gelungener Einstieg ins Berufsleben ist einer der besten Wege, in Deutschland Fuß zu fassen und ein selbstbestimmtes Leben führen zu können“, sagt Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik. „Wir sind überzeugt: Dieses Engagement für Bildung zahlt sich aus.“

Alle Teilnehmer werden fachlich und sozialpädagogisch intensiv betreut. Für Flüchtlinge hat Evonik das mehrmonatige Programm angepasst und zusätzlichen Deutschunterricht eingeführt. Dabei kooperiert das Unternehmen mit der Gesellschaft für Wirtschaftskunde in Hanau (GfW). Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge absolvieren die Maßnahme gemeinsam in gemischten Gruppen. Jedes Jahr schließen etwa 80 Prozent der Teilnehmer „Start in den Beruf“ erfolgreich ab. Zum Beispiel, indem sie eine Ausbildung beginnen oder sich für einen weiteren Schulbesuch entscheiden. Evonik hatte im Durchgang 2015/16 erstmals zusätzliche Plätze für Flüchtlinge bei „Start in den Beruf“ zur Verfügung gestellt.

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Stefan Knichel

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