Pressemitteilung

Evonik nimmt neues Technikum im Industriepark Wolfgang in Betrieb

  • Technikum dient der Verfahrensentwicklung für die Herstellung von Futtermitteladditiven 
  • Hanau ist weltweites Zentrum der Prozessentwicklung im Geschäftsgebiet Animal Nutrition 
  • Flexibles Gebäudekonzept ist zukunftsweisend für die Weiterentwicklung des Industrieparks

Hanau. Evonik hat am 22. September die Erweiterung eines Technikums im Industriepark Wolfgang für moderne, modular aufgebaute Anlagen in Betrieb genommen. Es dient als Bindeglied zwischen Forschung und Produktion: Dort werden neu entwickelte Verfahren für die Herstellung von Futtermittelaminosäuren optimiert und neue Produkte getestet. Der Spezialchemiekonzern investierte einen einstelligen Millionenbetrag in den Ausbau der Anlage.

„Wir tragen mit unseren Aminosäuren und unseren Konzepten für eine effiziente Tierernährung dazu bei, die weltweit wachsende Nachfrage an Fleisch, Milch, Eiern und Fisch auf eine möglichst nachhaltige Weise zu decken. Mit dieser Investition können wir unsere Markt- und Technologieführerschaft weiter ausbauen“, sagt der Leiter des Geschäftsgebiets Animal Nutrition bei Evonik, Dr. Emmanuel Auer.

Die neue Modulbauweise schafft Flexibilität, spart Zeit und erlaubt es, chemische Prozesse schneller zu optimieren. Künftig können ganze Anlagenteile im laufenden Betrieb ein- und ausgebaut werden. Dafür wird zunächst das Dach angehoben, anschließend werden die betroffenen Module per Kran getauscht. Das Konzept hat sich bei einem ersten Probelauf Mitte August bereits bewährt.

Auch Evonik-Standortleiter Bernd Vendt freut sich über die Erweiterung des Technikums: „Mit dieser neuen Gebäudearchitektur ist der Standort ein Vorreiter im Konzern bei der Umsetzung der modularen Bauweise. Es ist damit auch ein zukunftsweisendes Projekt zur Weiterentwicklung des Industrieparks.“

Evonik produziert Aminosäuren in mehreren Anlagen rund um die Welt. Eine Zentrale für die Prozessentwicklung ist Hanau.
Durch den Zusatz von Aminosäuren lässt sich der Rohproteingehalt im Futter ohne Einbußen bei der Wachstumsleistung der Tiere weiter reduzieren. Das senkt die Futterkosten und schont die natürlichen Ressourcen, die zum Anbau von Futtermitteln benötigt werden. Flächenverbrauch, Treibhauseffekt, Überdüngungs- und Versauerungspotenzial der Böden werden reduziert.

Evonik besitzt mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Herstellung von essenziellen Aminosäuren und bietet Kunden in über hundert Ländern der Welt Lösungen für eine effiziente und nachhaltige Tierernährung. Durch Erweiterung des Angebots um innovative Futtermittelzusätze über Aminosäuren hinaus will Evonik einen noch größeren Beitrag zur Effizienz von Tierfutter leisten und zusätzlichen Wert für seine Kunden schaffen.

Kontakt

Silke Wodarczak

Leiterin Standortkommunikation Hanau

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Dr. Jürgen Krauter

Leiter Kommunikation Nutrition & Care

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