Pressemitteilung

Aktionswoche im Industriepark Wolfgang: Das Stolpern umgehen

  • Im Gehparcours von Evonik wird Bewusstsein geschärft 
  • Sicherheit hat immer höchste Priorität 
  • Rund 1.000 Mitarbeiter von Evonik und Umicore sensibilisiert

Hanau. Standortleiter Bernd Vendt bückt sich am laufenden Band. Auf dem Weg liegen Armaturen, Schläuche und Holzbalken. Alles Dinge, die hier nicht hingehören, weil sie potenzielle Stolperquellen sind. Er räumt die Hindernisse an die Seite, damit keine Gefahr mehr von ihnen ausgeht. Vor ihm und hinter ihm laufen weitere Kolleginnen und Kollegen aus dem Industriepark und passen auf, dass die offenstehende Schublade zugeschoben, der Handlauf ergriffen und die Stolperkante sicher überschritten wird.

Mancher Mitarbeiter mag im September über den Gehparcours vor dem Gebäude der ehemaligen Feuerwache gelächelt haben. Vielleicht ist auch dem einen oder anderen ein „Ich kann schon gehen!“ durch den Kopf geschossen. Aber eine Frage vorweg: „Sind Sie noch nie gestolpert?“ Juan Garcia, Leiter der Arbeitssicherheit, hat mit seinen Mitarbeitern diese Aktion organisiert. Die Betreuer des Gehparcours erklären, warum diese Aktion trotzdem wichtig war. „Natürlich müssen wir niemandem mehr das Gehen beibringen“, sagt Juan Garcia.

Das Ziel des Gehparcours liege woanders. „Die Aktion soll uns die Situationen bewusst machen, in denen wir nicht mit allen Sinnen beim nächsten Schritt sind. Zum Beispiel, weil wir uns gerade unterhalten, ein Handy am Ohr haben, auf ein Straßenschild schauen oder über den nächsten Termin nachdenken.“ Genau dann sei die Gefahr zu stolpern oder auszurutschen besonders groß. „Wir wollen, dass Mitarbeiter auch in diesen Situationen sensibel für mögliche Gefahren sind. Dann hat unser Gehparcours sein Ziel erreicht“, sagt Garcia. Dies ist zu hoffen, nachdem insgesamt fast 1.000 Mitarbeiter durch den Gehparcours liefen.

Auch Bernd Vendt ist sich als Führungskraft seiner Verantwortung in Bezug auf die Arbeitssicherheit bewusst: „Wir dürfen unsere Mitarbeiter zum Beispiel nicht zur Eile antreiben. Das ist genau der Punkt, an dem das bewusste Handeln aussetzt und Unfälle passieren können. Deshalb ist dieser Parcours eine gute Praxisübung, die zeigt, wie schnell man aus dem Tritt kommen kann – und mit welchen Maßnahmen man sich vorm Stolpern und Stürzen schützen kann.“

Kontakt

Silke Wodarczak

Leiterin Standortkommunikation Hanau

  • Telefon:  +49 6181 59-6094
  • E‑Mail:  E‑Mail