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Pressemitteilung

Girls‘ Day 2015 - Die Mischung ist ein Gewinn

Hanau, 17.04.2015

Julia Streb hat erreicht, was sich viele wünschen. Sie hat ihren Traumjob gefunden. Die Industriemechanikerin arbeitet seit 2006 bei Evonik Industries im Industriepark Wolfgang in Hanau und empfiehlt allen Mädchen, nicht vor vermeintlichen "Jungsberufen" zurückzuschrecken. Der Girls‘ Day am 23. April verfolgt genau das gleiche Ziel.

In ihrer Berufsschulklasse war sie eine von vier Frauen. In ihrem Team beim technischen Service am Standort Hanau ist sie die einzige Mechanikerin. "Ich wusste eigentlich schon immer, dass ich Schlosserin werden will", sagt Streb. Johannes Ehrlich, Abteilungsleiter für Instandhaltung und Anlagenbau, freut sich darüber: "Frau Streb ist ein tolles Beispiel dafür, dass festgefahrene Geschlechterstereotypen im Job keine Rolle spielen dürfen." Tatsächlich steigt die Anzahl der Bewerbungen von Mädchen bei den Industriemechanikern/innen in Hanau seit einigen Jahren. Und die Mischung macht‘s. "Ein Team bestehend aus Frauen und Männern ist ein Gewinn für alle", sagt Ehrlich.

Als Betriebsschlosserin vor Ort gehört Julia Streb zu dem Team, das ständig in ihrer Anlage im Industriepark Wolfgang vor Ort ist. Ihr Arbeitstag beginnt morgens mit einem Gang in die Messwarte. "Dort schaue ich in das Reparaturenbuch und sehe, was im Laufe des Tages ansteht." Streb fühlt also täglich den Puls der Chemieanlage. Was ist zu tun, damit die Anlage reibungslos läuft? So lässt sich ihre Jobbeschreibung am besten zusammenfassen.

Gleich nach ihrer Ausbildung startete Streb beim Technischen Service. Sie sei nie anders als ihre männlichen Kollegen behandelt worden, sagt Streb. Das würde sie auch gar nicht wollen. Dank sehr guter Englischkenntnisse begleitet sie heute auch internationale Kollegen bei Reparaturen in der Anlage. Ebenso betreut sie Praktikanten/innen und Auszubildende. "Das Schöne an meinem Beruf ist, dass er sehr abwechslungsreich ist", sagt sie. "Und es ist immer wieder herausfordernd."

Beim diesjährigen Girls‘ Day am 23. April will Evonik am Standort Hanau wieder Mädchen – und auch Jungs – für abwechslungsreiche und herausfordernde Berufe in der chemischen Industrie begeistern. 40 Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden die Arbeitsplätze ihrer Eltern und die Ausbildungsabteilung kennen lernen. Und vielleicht ist ja auch eine zukünftige Kollegin von Julia Streb unter ihnen.

Der Girls' Day findet in Unternehmen und Hochschulen in ganz Deutschland statt und zeigt Schülerinnen (und Schülern) in Laboren, Büros und Werkstätten, wie spannend die Arbeit dort ist.

Julia Streb (links) und Auszubildende Larissa Dücker in einer der Produktionsanlagen. Foto: Evonik Industries AG

Julia Streb (links) und Auszubildende Larissa Dücker in einer der Produktionsanlagen. Foto: Evonik Industries AG

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Leiterin Standortkommunikation

Marius Wolf

Ausbildung Süd

  • Informationen zum Konzern

    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Mehr als 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 12,9 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 1,9 Milliarden €.

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    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.