Pressemitteilung

"Start in den Beruf": Evonik gibt auch jungen Flüchtlingen eine Perspektive

Am 1. Februar haben bei Evonik im Industriepark Wolfgang zwölf Jugendliche mit der Teilnahme am Förderprogramm "Start in den Beruf" den Anlauf in Richtung Berufsausbildung genommen. Ziel des von den Sozialpartnern der chemischen Industrie ins Leben gerufenen Programms ist es, Jugendliche, die noch nicht ausbildungsfähig sind, für eine Ausbildung zu qualifizieren.

Evonik hatte die Anzahl der Plätze für "Start in den Beruf" an den deutschen Unternehmensstandorten um 15 auf insgesamt 65 Plätze erhöht. Diese zusätzlichen Stellen, die von der Evonik Stiftung finanziert werden, werden jungen Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Auch der Standort Hanau profitiert davon. Zwei Plätze wurden an zwei junge Flüchtlinge aus Somalia vergeben, damit sie sich schnell in Deutschland integrieren können.

Im Projekt "Start in den Beruf" lernen die Teilnehmer im Rahmen eines Langzeitpraktikums vor allem naturwissenschaftlich-technische Berufe praktisch kennen. Außerdem werden sie fachlich und sozialpädagogisch intensiv betreut. Bereits seit Anfang Januar haben die Teilnehmer im Bildungswerk "Gesellschaft für Wirtschaftskunde" (GfW) ihr Schulwissen aufgefrischt. Nun startet die viermonatige Praktikumsphase, die abwechselnd bei Evonik im Industriepark und der GfW stattfindet.

Im Ausbildungszentrum von Evonik lernen die jungen Leute die theoretischen und praktischen Grundlagen der Chemie, Mechanik und Elektrik kennen. Hinzu kommen berufsbezogene Mathe-matik und wirtschaftliches Basiswissen. Vermittelt wird aber auch die Bedeutung von Sozialkompetenzen wie Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit oder Ausdauer. Im Unterricht der Gesellschaft für Wirtschaftskunde stehen lebenspraktische Fertigkeiten im Vordergrund, wie zum Beispiel Arbeitsschutz, Gesundheitsvorsorge oder der Umgang mit Geld. Insgesamt dauert das Programm ein halbes Jahr und endet mit einer praktischen Projektarbeit.

Das Ausbildungszentrum von Evonik im Industriepark Wolfgang bietet das Programm seit über zehn Jahren an. "Start in den Beruf" sei eine Erfolgsgeschichte. "Auch Schulabgänger, die noch weitere Qualifikationen benötigen, um eine Ausbildung zu beginnen, müssen eine Chance erhalten", sagt Klaus Lebherz, Leiter des Ausbildungszentrums von Evonik. Egal ob Ausbildungsabbrecher, sozial benachteiligte Jugendliche oder Jugendliche mit schulischen Defiziten. "Es geht darum, junge Menschen in das Arbeitsleben zu integrieren, die sonst keinen Ausbildungsplatz finden", betont Lebherz.

Bei entsprechender Leistung und guten Fortschritten können die jungen Männer und Frauen am Ende des Programms, das Evonik in Kooperation mit der Arbeitsagentur Hanau durchführt, auch ein entsprechendes Ausbildungsplatzangebot erhalten. "In den meisten Fällen finden die Jugendlichen nach Projektende einen Ausbildungsplatz, zwei bis drei direkt bei Evonik in Hanau", sagt Dr. Theo Fecher, Leiter der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung.

Am Start: Zwölf Jugendliche haben bei Evonik im Industriepark Wolfgang die Qualifizierungsmaßnahme "Start in den Beruf begonnen". Foto: Evonik

Am Start: Zwölf Jugendliche haben bei Evonik im Industriepark Wolfgang die Qualifizierungsmaßnahme "Start in den Beruf begonnen". Foto: Evonik

Downloads

Kontakt

Silke Wodarczak

Standortkommunikation Hanau

  • Informationen zum Konzern

    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Mehr als 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 12,9 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 1,9 Milliarden €.