Pressemitteilung

Standort gibt „Stoff“: Tage der Industriekultur im Industriepark Wolfgang

  • Der Industriepark Wolfgang öffnete am 5. August seine Tore für über 30 Besucher 

  • Teilnehmer lernten Geschichte des Industriestandorts kennen

  • Mehrere Abteilungen der Unternehmen Evonik und Umicore gaben Einblicke in ihre Technologien und Entwicklungen

 

Die Tage der Industriekultur bieten jedes Jahr interessierten Besuchern außergewöhnliche Einblicke in Unternehmen und Industriestandorte. Auch der Industriepark Wolfgang öffnete in diesem Jahr am 5. August wieder seine Tore – alles unter dem Motto „Wir geben Stoff – Materialien aus dem Industriepark Wolfgang“ .

Los ging es mit einem Spaziergang durch echte Industriegeschichte. Denn die Ursprünge des heutigen Industrieparks Wolfgang liegen in der Königlich Preußischen Pulverfabrik, die an gleicher Stelle im Jahr 1875 gegründet wurde. Bei einem Rundgang mit der Standortkommunikation des Industrieparks lernten die Besucher einige der alten Bauwerke und die wichtigsten Meilensteine des Standorts kennen.

In den Laboren der Verfahrenstechnik von Evonik gaben Patrik Stenner und seine Mitarbeiter dann einen Eindruck der Gegenwart und Zukunft im Industriepark. Stenner und sein Team forschen an sogenannten thermoelektrischen Generatoren (TEG). Sie wandeln überschüssige Abwärme in Strom um und sorgen so für mehr Energieeffizienz. „Eine Anwendungsmöglichkeit ist zum Beispiel der Einsatz an gasbetriebenen Öfen“, sagt Stenner. „Es ist aber auch denkbar, die TEGs an Kühlschränken oder in Motoren einzusetzen.“ Für seine Arbeit in diesem Bereich ist Evonik im letzten Jahr mit dem „Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung“ ausgezeichnet worden.

Patrik Stenner (links) führte zusammen mit zwei Mitarbeiterinnen durch sein Forschungslabor. Foto: Evonik Industries

Patrik Stenner (links) führte zusammen mit zwei Mitarbeiterinnen durch sein Forschungslabor. Foto: Evonik Industries

Evonik-Mitarbeiter Michael Pieroth brachte den Teilnehmern im Anschluss die Arbeit der Roadmarking- und Flooring-Experten am Standort Hanau näher. Evonik stellt im Industriepark spezielle Bindemittel für Fahrbahnmarkierungen und Fußbodenbeläge her. „Unsere Produkte kommen in solchen Markierungen und Böden zum Einsatz, die chemisch aushärten und damit kurz nach der Beschichtung wieder genutzt werden können“, sagt Pieroth. „In unserem Trainingscenter am Standort vermitteln wir unseren Kunden das nötige Know-how, um erfolgreich mit unseren Materialien zu arbeiten.“

Zum Abschluss zeigte Andreas Brumby von Umicore, dass Materialien aus dem Industriepark auch für saubere Mobilität im Einsatz sind. „Umicore arbeitet am Standort Hanau schon lange an Autoabgaskatalysatoren“, sagte Brumby. „Doch Materialien von Umicore stecken auch in Lithium-Ionen-Akkus und Brennstoffzellen.“ Als aktuelles Beispiel zeigte er den Gästen eines der neuen Hybrid-Fahrzeuge, die Umicore, Evonik und vier weitere Hanauer Kooperationspartner im Projekt „H2anau – Wasserstoff bewegt“ betreiben.

www.h2.hanau.de

Wasserstoff bewegt: Andreas Brumby (rechts) zeigte auch eines der neuen Hybrid-Fahrzeuge, die Evonik und Umicore im Industriepark einsetzen. Foto: Evonik Industries.

Wasserstoff bewegt: Andreas Brumby (rechts) zeigte auch eines der neuen Hybrid-Fahrzeuge, die Evonik und Umicore im Industriepark einsetzen. Foto: Evonik Industries.

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Kontakt

Stefan Knichel

Standortkommunikation Hanau

  • Informationen zum Konzern

    Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Der Fokus auf attraktive Geschäfte der Spezialchemie, kundennahe Innovationskraft und eine vertrauensvolle und ergebnisorientierte Unternehmenskultur stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Sie sind die Hebel für profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts. Evonik ist mit mehr als 35.000 Mitarbeitern in über 100 Ländern der Welt aktiv und profitiert besonders von seiner Kundennähe und seinen führenden Marktpositionen. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 12,7 Mrd. Euro einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,165 Mrd. Euro.

  • Rechtlicher Hinweis

    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.