Hanau
14. Oktober 2019

Automatisiertes Fliegen mit Multicopter am Standort Hanau erfolgreich erprobt

Mehr als sieben Kilometer Außengrenze muss der Werkschutz des Industrieparks rund um die Uhr im Auge behalten – keine leichte Aufgabe. Unterstützung könnten die Werkschützer bald aus der Luft bekommen. Einen ersten Probeflug haben die Multicopter mit Bravour bestanden.

Im Rahmen eines TI-weiten Projektes zur Weiterentwicklung von Multicopter-Anwendungen ist vor wenigen Tagen am Standort Hanau das Befliegen von Werksaußengrenzen erfolgreich erprobt worden. Gemeinsam mit Projektmanager Reinhardt Schneider hatte die Firma Global UAV eine Multicopter-Vorführung erarbeitet, die vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt werden musste – denn anders als bisher bestand kein Sichtkontakt zwischen Drohnenpilot und Flugobjekt. Der eingesetzte Multicopter wurde während der Vorführung aus dem Lagezentrum programmiert und die anschließenden Probeflüge überwacht. Der Multicopter liefert sowohl Bilder einer konventionellen Kamera als auch einer Infrarotkamera.

Trotz bedingt durch Wind und Regen schwieriger Witterungsbedingungen übertrafen die Probeflüge alle Erwartungen. Das Fachpublikum, darunter Vertreter der Deutschen Flugsicherung und der Telekom, zeigte sich begeistert. „Mit diesem gelungenen Realversuch sind wir unserem Ziel, diese Technik dauerhaft einzusetzen, einen großen Schritt nähergekommen“, zeigte sich Reinhardt Schneider begeistert. „Nun planen wir, die Technologie des automatisierten Fliegens mit Genehmigung des Regierungspräsidiums zu implementieren und ähnliche Anwendungsfälle an anderen Evonik Standorten zu prüfen.“