Hanau
31. Oktober 2019

O´zapft is!

Industriepark rüstet auf: E-Ladestationen ab 1. November für Mitarbeiter der Unternehmen im Industriepark und Besucher verfügbar.

Ende Oktober wurden sie feierlich in Betrieb genommen, die insgesamt 13 Elektro-Ladestationen im Industriepark Wolfgang. „Wenn wir ja sagen zu alternativen Mobilitätsmodellen, müssen wir auch ja sagen zum Ausbau der Infrastruktur mit E-Ladestationen. Wir setzen hier und heute den Startpunkt mit der Eröffnung der Ladeinfrastruktur auch für private Elektrofahrzeuge“, freut sich Standortleiterin Kerstin Oberhaus.

Oberhaus bedankt sich bei den Experten von IRE, Corporate Responsibility, Technischem Service, Einkauf, Logistik und der Innovationsagentur herzlich für die tatkräftige Unterstützung: "Es war eine tolle Teamleistung von der Idee aus dem Mobilitätsworkshop über die Beantragung von Fördermitteln bis hin zur Fertigstellung im Oktober - dies war in einer sehr kurzen Zeitspanne der Leidenschaft jeden einzelnen Teammitglieds für dieses Thema zu verdanken."

In der untersten Ebene des Parkhauses wurden fünf Stationen mit insgesamt zehn Ladepunkten installiert. Auf den Parkplätzen vor esscom I ist ebenfalls eine Station installiert worden – mit einem Schnelllader bzw. insgesamt drei Ladepunkten, die für Mitarbeiter mit Einfahrgenehmigung vorgesehen sind.

„Nachfragen von Mitarbeitern haben den Bedarf an Ladestationen angezeigt“, so die Standortleiterin. „Wir möchten alternative Mobilitätskonzepte ausdrücklich fördern. Natürlich ist die Infrastruktur auch immer ausschlaggebend für die Anschaffung eines E-Fahrzeugs. Deshalb haben wir gehandelt. Die Mitarbeiter, die einen längeren Heimweg haben, wollen ja auch wieder nach Hause kommen.“

Genau um diese Heimstrecke ginge es auch bei dem zunächst kostenlosen Angebot des Stromzapfens: „Die Ladesäulen sind nicht dazu gedacht, das Fahrzeug komplett aufzuladen. Dann wäre ein Ladepunkt den gesamten Tag belegt. Es geht darum, E-Mobile so lange aufzuladen, dass der Heimweg sicher zu bewältigen ist“, sagt Michael Schäfer, Leiter Industrial Real Estate Management und Betreiber der Ladesäulen.

Ein paar Spielregeln bei der Nutzung der Ladestationen seien notwendig, sonst „komme schnell Frust auf, wenn jede Säule ganztägig von nur einem Fahrzeug besetzt sein würde“, fährt Schäfer fort.

An Position eins steht: Auf den Parkplätzen vor den Ladesäulen, sollten natürlich auch nur Fahrzeuge stehen, die die Ladeeinrichtung auch verwenden – logisch eigentlich.

Zweite Spielregel: Die Nutzer der Ladesäulen sind angehalten, ihre Parkscheibe gut sichtbar zu positionieren, um anderen Kollegen anzuzeigen, wann der Ladepunkt wieder frei wird. Die maximale Ladedauer sollte drei Stunden nicht überschreiten.