Volles Haus im Foyer des Plenarsaals
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Pressemitteilung
Hanau
14. Februar 2020

4 gewinnt: Hanau macht mobil!

Bereits zum vierten Mobility Workshop lud Standortleiterin Kerstin Oberhaus diese Woche ein. Was hat sich seit dem letzten Mal getan? Die Präsentationen der "Kümmerer" verraten es!

Was können wir noch tun, um vorbildlich mobil zu werden? Diese Frage versuchten wieder über 40 Gäste gemeinsam zu beantworten. Das Format ist inzwischen etabliert: Vertreter der Partnerfirmen am Standort wie Umicore, Saxonia und der Viactiv Krankenkasse sowie VertreterInnen der Stadt Hanau, der Hanauer Straßenbahn (HSB) und des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) nutzen den Mobility Workshop im Industriepark Wolfgang zum Dialog.

Kerstin Oberhaus ist stolz auf die Ergebnisse der Workshops: "Wir haben alle gemeinsam eine ganze Menge bewegt in den letzten 18 Monaten." Es wurden unter anderem E-Ladesäulen installiert, die Anbindung des Standorts an den ÖPNV verbessert und das Evonik PendlerPortal implementiert, zählt die Standortleiterin auf.

Zwei Gastvorträge sorgten für neue Impulse im Spannungsfeld alternativer Mobilitätskonzepte. Die MTV Förster GmbH betreibt Tankstellen in Hanau – und gezapft werden kann hier auch Wasserstoff! Wie sehen Wasserstofftankstellen aus? Wie unterscheiden sich Pkw- und Lkw-Tanksysteme? Wie bereitet sich das Unternehmen auf einen Markt vor, der so noch nicht existiert?

Der zweite Beitrag über integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) kam von einer Gesellschaft der öffentlichen Hand, der ivm GmbH. Sie steht Arbeitgebern und Kommunen beratend zur Seite und erarbeitet inhaltliche und organisatorische Grundkonzepte und Handlungsempfehlungen.

Eine Zusammenstellung vorhandener Pläne, wie zum Beispiel zur Verkehrsentwicklung, Luftreinhaltung, Lärmminderung und Klimaschutz oder auch Radverkehrskonzepte für die Region Frankfurt RheinMain und Hessen soll zukünftig in einer Wissensplattform für alle Akteure verfügbar sein. Diese Arbeitshilfen der ivm sind bereits die Basis für zahlreiche Maßnahmen in der Region Südhessen. „Auch Evonik kann davon profitieren!“, meinte Stefan Englert, Betriebsrat und Vorsitzender des Verkehrsausschusses.

In der Poster-Session gab es Updates dazu, was sich in Sachen ÖPNV, Fahrradinfrastruktur, betrieblichem Gesundheitsmanagement oder E-Mobilität getan hat. Dauerbrenner sind Themen wie Sicherheit, Mietkonzepte für Räder und die richtige Motivationsstrategie. Natürlich durfte auch das "Evonik in Motion" (kurz: eMotion)-Team nicht fehlen. Die KollegInnen stellten den aktuellen Stand beim Evonik PendlerPortal (bereits über 1000 registrierte Nutzer!) und dem Evonik Shuttle Bus vor, der im Anschluss besichtigt werden konnte.

Zudem war das Start-up 25ways eingeladen. Die Plattform bietet schnelle, flexible und multimodale Lösungen für den Weg zur Arbeit. Am Nachmittag ging es mit den Mobilitätsprofis aus Hamburg in kleiner Runde richtig zur Sache: Sie führten eine Potenzial-Analyse für den Standort durch und überlegten Szenarien für Bedarfsanalysen und Anwendungstests.